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Heute ist ein besonderer Tag und keiner hat’s gemerkt: Wir begehen heute den ersten “Europäischen Tag zur Bekämpfung der Adipositas“. Eine Initiative des Europaparlament-Mitglieds Magor Imre Csibi, des britischen National Obesity Forum und des BOLD (Belgischer Verband für fettleibige Patienten). Ziel ist es, auf die Bedürfnisse von Übergewichtigen und Adipösen aufmerksam zu machen und die Wahrnehmung von Adipositas als Krankheit in der Gesellschaft zu etablieren. Auch sollen Übergewichtige bei der Änderung ihres Lebensstils mehr unterstützt und ihre Interessen bei politischen und gesetzlichen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden.

Da sind sie wieder, die Protagonisten jedes Übergewichtigen: Der (fehlende) Wille zur Mäßigung, zur Kontrolle und Konsequenz im Widerstreit zur Funktionalität meines Körpers, sprich Stoffwechsel. Habe ich überhaupt eine Chance, wenn ich davon ausgehen muss, dass ich einfach nur erkrankt bin und es für diese Krankheit überhaupt kein Medikament gibt? Über die Macht der Gene, die bei ungefähr 30% liegt, will ich erst gar nicht reden. Was soll ich von dieser Meldung halten, die GlaxoSmithKline Consumer Healthcare dieser Tage veröffentlicht hat? Der Pharma-Riese hatte eine Umfrage bei forsa in Auftrag gegeben, die das Meinungsbild der Bevölkerung über Übergewichtige abfragte:

Die Mehrzahl der Deutschen hält Dicke für undiszipliniert, maßlos und selbst Schuld an ihren zusätzlichen Pfunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative forsa-Umfrage, die die Adipositas Stiftung Deutschland am Donnerstag in Berlin diskutiert hat. Unter dem Motto “Keine Frage des Charakters – Adipositas ist eine Krankheit” hatte die Stiftung zu einem Media-Roundtable geladen, um die Vorurteile gegenüber übergewichtigen und adipösen Menschen in der Gesellschaft zu korrigieren und mit Experten sowie Betroffenen konkrete Hilfestellungen zu diskutieren. “Adipositas ist eine Krankheit und darf von der Gesellschaft nicht länger als rein ästhetisches Problem abgetan werden“, forderte auch Ernährungsmediziner Prof. Dr. Stephan Jacob, zweiter Vorsitzender der Adipositas Stiftung Deutschland sowie Diabetologe und Endokrinologe.

Die Adipositas-Stiftung schreibt dazu:

„Adipositas ist eine komplexe Krankheit und es ist schwer, wirkliche Hilfe zu bekommen. Verständnis und Empathie sind eine bessere Motivation beim Abnehmen als Diskriminierung“, so Oliver Welchering, der mithilfe einer Magenbypass-Operation 80 Kilo abgenommen hatte.

Es gibt sogar eine Petition, die man hier unterzeichnen kann. Folgende Forderungen werden genannt:

Charta des Europäischen Tags zur Bekämpfung der Adipositas

Wir möchten übergewichtige und adipöse Menschen stärken

  • Wir möchten, dass die Europäische Kommission, die EU-Mitgliedstaaten sowie paneuropäische medizinische Organisationen im Hinblick auf Übergewicht und Adipositas und entsprechende Unterstützungsangebote in der Bevölkerung für Aufklärung sorgen.
  • Wir möchten, dass die Mitgliedstaaten sowie paneuropäische medizinische Organisationen der Bevölkerung verständlich machen, was gesunde Gewichtsreduktion und richtiges Gewichtsmanagement bedeuten.
  • Wir möchten, dass die Mitgliedstaaten ihren Bürgern in ihren jeweiligen Gesundheitssystemen Zugang zu wirksamen Behandlungsmethoden ermöglichen.

Wir möchten, dass Gesundheitsfachkräfte (Allgemeinmediziner, Kinderärzte, Apotheker, Ernährungsberater und Psychologen), die regelmäßigen Kontakt mit übergewichtigen und adipösen Menschen haben, stärker einbezogen werden.

  • Wir möchten, dass alle Mitgliedstaaten Adipositas als chronische Krankheit anerkennen.
  • Wir möchten, dass die Europäische Kommission medizinische Organisationen bei der Erarbeitung klinischer Richtlinien zum Thema Gewichtsreduktion und zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten unterstützt.
  • Wir möchten, dass die Europäische Kommission ein Bewertungssystem für die Bemühungen der Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Adipositas einführt, um diese zum Austausch von Best Practices untereinander zu motivieren.

Wir möchten, dass wissenschaftlich fundiert festgestellt wird, welche Abnehmprodukte sicher und wirksam sind.

  • Wir möchten, dass die Europäische Kommission den gesetzlichen Rahmen der EU für den Vertrieb von Abnehmprodukten einer Grundsatzüberprüfung unterzieht.
  • Wir möchten, dass die Europäische Kommission prüft, wie die Gesetze durchgesetzt werden, und gegebenenfalls sicherstellt, dass Abnehmprodukte das halten, was sie versprechen.
  • Wir möchten, dass die Europäische Kommission ihre Mitgliedstaaten dabei unterstützt, Abnehmprodukte, für die geworben wird, deren Wirkung jedoch nicht bestätigt ist, zu kennzeichnen.

Was sagt mir das jetzt? Dass ich mit Empathie und Verständnis weiterkomme, also abnehme, schließlich bin ich ja krank. Hätte ich Krebs oder mir das Bein gebrochen, man würde sich um mich kümmern (medizinisch wie menschlich), mir Hilfen anbieten, mich trösten, Verständnis haben – ich würde all das bekommen, was mir als Kranken “zusteht”. Auf diesen Mentalitätswandel zu warten, würde mich eher depressiv machen. So bleibt mir nichts anderes übrig, als jetzt endlich konsequent mein nächstes Ziel zu erreichen. Denn das habe ich schleifen lassen und mich kein Gramm in die gewünschte Richtung bewegt. Aber schließlich bin ich ja auch krank – tröstet mich oder baut mich gefälligst auf!!!

Der erste Tag war erfolgreich: 2 Beutel mit etwas (!) Bergkäse, ein aus Birne, Äpfeln und Bananen frisch zubereiteter Power-Vitamin-Shake und 3 Scheiben aus Mais mit Rhabarber-Himbeer-Konfitüre. Dazu spülte ein Glas Sauerkrautsaft meine Darmzoten kräftig durch. Alles im Lot. Doch dann kam der Sonntag. Nach dem Gottesdienst schlenderten wir über den Kräutermarkt, seit Tagen hatten uns die Hinweisschilder schon neugierig gemacht. Statt der von mir erwarteten 5-6 Stände überfielen uns rund 70 mit tollen Angeboten, die vor allem lukullische Köstlichkeiten versprachen. Die Kürbisse hatten es mir besonders angetan. Meine deutlich-direkte Frage nach Probiermöglichkeiten wurde von den freundlichen Jungs vom Johannishof äußerst zuvorkommend beantwortet. Und es hat sich gelohnt. Nicht nur der körnig-scharfe Kürbis-Senf mit Balsamico war köstlich, der absolute Burner war das “Kürbis-Gold“, eine Gourmet-Paste aus Kürbiskernen, Kernöl, Pfeffer, Salz und einem Hauch Knoblauch. Vom “Lebe gesund“-Stand mit den genialen Apfelchips oder die “Unkraut-Limonade” eines älteren Ehepaares, die erfrischend und geschmacklich ein Ereignis war, will ich erst gar nicht reden. Selbstverständlich alles bio, ökologisch einwandfrei, ohne Gülle und was weiß ich nicht alles…

Kürbis-Gold - einfach nur WOW!

Kürbis-Gold - einfach nur WOW!

Zuhause angekommen, schnitt ich die erste Scheibe des frisch gekauften Brotes ab, darauf Butter und Kürbis-Gold. WOW! Ca. 6 Scheiben später und geflasht vom einzigartigen Kürbiskernöl-Geschmack, war mir schnell klar, dass ich heute keine Beutel mehr zu mir nehmen würde. Auch die abendliche Einladung bei Freunden mit Cremant-Sekt, lecker Weißwein und feinem Käse ließen mich den zweiten Tag als Aussetzer/Ausnahme abhaken. Also habe ich mich wieder vom Genuss-Prinzip (ver)leiten lassen? Klares Ja – aber in dem Bewusstsein, dass es eine Ausnahme war. Morgen früh freue ich mich auf meinen Vitamin-Power-Shake und Beutel. Das wird gut werden, davon bin ich überzeugt. Und meine Frau nötige ich, das angebrochene Gläschen Kürbis-Gold möglichst schnell zu vernichten – ich hoffe, ihr schmeckt es! Ansonsten… nein, ich muss das nicht leer machen, nicht sofort.

93, 94, dann wieder 97, jetzt 96: Meine Waage zeigt mir deutlich, dass sich einerseits mein Gewicht eingependelt hat, andrerseits habe ich nichts dafür getan, mein eigentliches Ziel zu erreichen. Mindestens unter die 90 Kg zu kommen, ja das wäre schön. Schöner und gesünder wären aber 85 Kg. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als eine neue Abnehm-Phase einzuläuten. Heute ist es soweit. Warum heute? Einfach loslegen und starten, dachte ich mir. Nachdem die letzten Vorräte an süßen Verführungen vernichtet worden sind, der Inhalt des Kühlschranks meiner Frau vorbehalten ist und ich täglich auf die Plastiktüten voll mit Beutel blicke, steht meinem Vorhaben nichts mehr im Weg.

Mal zwischendurch einen Beutel einzunehmen, goutierte mein Magen eher mit Grollen als mit Freude. Deshalb rührte ich die reduzierten Mahlzeiten nicht mehr an. Ich hoffe, dass eine konsequente Einnahme von meinem Stoffwechsel akzeptiert wird. Jetzt heißt es wieder, täglich 2,5 Liter kalorienfreie Flüssigkeit zu trinken (sollte ich eh jeden Tag und habe ich ja auch fast immer – aber Bier und Wein sind nicht ganz kalorienfrei…) und mein abendliches Doppel-Beutel-Menü mit nicht allzuviel Hartkäse zu verfeinern.

Die Hilfen der EU-Währungsunion und des IWF sind beschlossene Sache, da gehen einzelne Griechen mit gutem Beispiel voran. Ganz aktuell sorgt Artemis Gounaki für Aufsehen, hat sie sich doch nahezu halbiert. Der bekannte Vocal Coach hat sich ein Magenband setzen lassen und 70 Kg abgespeckt. Doch der wahre Grund liegt nicht im schuldbewussten Eingeständnis, dass es mit dem Staatsdefizit ihrer griechischen Landsleute so wie bisher nicht mehr weitergehen kann, sondern lautet ganz profan: “Warum ich mir das Ding habe einbauen lassen? Ganz einfach. Weil ich keine Lust mehr hatte, auf mich, so wie ich war, so wie ich mich gesehen habe.” Berühmt berüchtigt sind ihre Auftritte aus der 2004er-Staffel bei “Popstars”. Die aus Griechenland stammende und in München und der Schweiz lebende Stimmentrainerin brachte ihre Erfahrung auch in der Talent-Show des Kinderkanals  und bei “MusicStar Switzerland”, dem Schweizer Ableger von “Popstars”, ein. 2009 realisierte Gounaki wohl, dass man mit seinem Übergewicht auch Publicity erregen kann – gerade dann, wenn man sie braucht?

2009 war sie Podiumsgast am Journalistenpreis des Pharmariesen Pfizer, das dem Thema “Übergewicht als Volkskrankheit” gewidmet war. Dazu merkt der Journalist Otto Hostettler in seinem Blog an:

Es gibt schon genügend Journalisten-Preise, die in erster Linie der PR dienen. [...] Oder glauben Sie, der «Pfizer Journalistenpreis» würde Journalisten prämieren, die über die hohen Medikamentenpreise oder das finanzkräftige Lobbying der Pharmakonzerne schreiben würde?

Die gewichtige Erfahrungen von Artemis Gounaki kann jetzt nachlesen. Foto: mvg Verlag

Die gewichtige Erfahrungen von Artemis Gounaki kann jetzt jeder nachlesen. Foto: mvg Verlag

Jetzt rollt die PR-Maschinerie an, um ihr Buch/Ratgeber mit dem vielversprechendem Titel “Wenn jede Diät versagt. Wie ich 70 Kilo abgenommen habe” zu promoten. Schließlich kann sie sich jetzt über zahlreiche neue Sponsoren wie New Yorker (Fashion), Fitnesspark Winterthur, Top Trainer und Transatlantic Fitness (TRX suspension) freuen. Na, wenn sich das nicht gelohnt hat!

Auf ein Neues! Ermutigt von meiner Blogstatistik (512 Zugriffe im April, ohne, dass ich etwas gepostet hatte) und einigen Anfragen, werde ich wieder häufiger schreiben, nicht wahr Erich?! Die letzten Wochen liefen ganz gut. Mein Gewicht hat sich auf 94 bis 95 Kg eingependelt. Leichte Ausschläge nach oben habe ich gerade dann verzeichnen müssen, wenn ich beruflich viel unterwegs war (Internet World Messe in München, BTS-Seminare in Wuppertal, EKD-Treffen von Medienschaffenden in Hannover) und meinem Sport in gewohnter Weise nicht nachgehen konnte. Doch regelmäßiges Training daheim auf Ergometer und Crosstrainer sowie Nordic Walking-Trips in den heimischen Wald, sorgten für den nötigen Abschwung. Ab und zu bin ich noch im Rückenwerk, denn meine Mitgliedschaft endet erst Ende Mai. Dann bin ich ganz auf mich gestellt, aber das werde ich hinkriegen.

17 Kilometer Sandstrand, keine Autos und ein tolles Flair: Juist lohnt sich. Karte: Google Earth

17 Kilometer Sandstrand, keine Autos und ein tolles Flair: Juist lohnt sich. Karte: Google Earth

Wunderbar erholsam war der Osterurlaub auf Juist. Täglich bis zu 4 1/2 Stunden am Strand entlang oder auf dem Fahrrad kompensierten Wein und Sekt zu leckeren Gerichten wie Rehkeule, Wildschwein & Fisch in verschiedenen Varianten. Auch die Altbierbowle im “Baumann’s” musste wieder abgebaut werden. Auf Juist und in Celle standen die mittlerweile notwendigen Klamotten-Einkäufe auf dem Programm, denn die Passform war nicht mehr gewährleistet. Was für ein tolles Gefühl, auf stinknormale Konfektionsgrößen zurückgreifen zu können. Griff in die Auslage und zack: PASST! Ohne irgendwas ändern zu müssen. Ganz ungewohnt!

Für mich gar nicht mehr vorstellbar ist die Vorstellung, ich hätte jeden Dienstag noch mein OPTIFAST®-Treffen!  Ich will die Notwendigkeit überhaupt nicht in Frage stellen. Aber ich stelle fest, dass es für mich die absolut richtige Entscheidung war, Mitte Februar auszusteigen. Sicher, ich könnte und müsste noch konsequenter sein, was mein Ernährungsverhalten angeht. Hier und da der Griff zur Schokolade… Und auch klar, ich empfinde mich noch als zu dick! Gerne möchte ich noch runter und mein Wunschgewicht von 83-85 Kg erreichen. Mein Vorrat an Kartoffel-Lauch-Beuteln ist noch lange nicht erschöpft. Haltbar bis November 2010 bleibt mir genug Zeit, mal wieder eine Beutel-Phase einzulegen. So stelle ich mir das vor. Nur mein Stoffwechsel sollte da mitspielen.

So nehme ich mich wahr und der Blick in den Spiegel – gerade mit den neuen Klamotten – stimmt mich immer wieder froh. Selbstwahrnehmung: Diesen Bericht auf heute.de (ZDF) fand ich sehr aufschlussreich:

Kinder lernen sich einzuschätzen

In einer Studie hat Schiel die Unterschiede zwischen tatsächlicher und geschätzter körperlicher Aktivität untersucht – mit frappierendem Ergebnis. 117 Kinder und Jugendliche nahmen an der Studie teil. Sie schätzten ihr tägliches Laufpensum auf durchschnittlich 85 Minuten. Tatsächlich waren sie nur acht Minuten gejoggt. Auch bei der täglichen “Geh-Zeit” verschätzten sich die Teilnehmer gewaltig. Sie meinten, 293 Minuten gewandert zu sein. Tatsächlich waren sie im Durchschnitt gerade einmal 46 Minuten unterwegs.

Soweit für heute. Freue mich über Reaktionen!

Zuerst möchte ich mich bei all denen entschuldigen, die sich darüber wunderten, dass hier tote Hose ist. Ganz im Gegenteil: Privat wie beruflich war eine ganze Menge los und mir stand einfach nicht der Sinn nach Blogeinträgen. Die beruflichen wie privaten Belange konnten geklärt werden, positiv! Meine Waage hat trotz der Turbulenzen, die manche Schokolade nicht überlebt hat, nicht nach oben ausgeschlagen. Juhu! Heute zwar 93,8 Kg, aber ich erinnere nur an die 1-Kg-Regel/Tag. Froh bin ich darüber, dass sich mein Körper gut an “normales” Essen gewöhnt hat. Butter lasse ich komplett weg (ich vermisse sie überhaupt nicht!), Fleisch nur fettarm und wenn Geflügel, keine Ess- oder Heißhungerattacken. Der Sport läuft in gewohnter Weise. Demnächst berichte ich mehr.

Nein, aus mir ist kein Wrack geworden, fühlte sich zwischenzeitlich nur so an... Foto: PIxelio/Designversorgung

Nein, aus mir ist kein Wrack geworden, fühlte sich zwischenzeitlich nur so an... Foto: Pixelio/Designversorgung

Das ist doch mal kurz und knapp auf den Punkt gebracht, worum es mir geht:

Adipositas – krankhaftes Übergewicht. Das hat seine Ursachen meist nicht allein im rein körperlichen Hunger, sehr stark hungert auch die Seele. Chefarzt Dr. Askan Hendrischke weiß aus dem Alltag in der Klinik für Psychosomatik am Ostalbklinikum.
Essen und Affekte sind eng miteinander verknüpft, erklärt er – „wir essen, um uns zu freuen, zu belohnen, zu verwöhnen. Wir essen aus Frust und innerer Leere. Wir essen aus Langeweile. Wir bewältigen essend Gefühle wie Stress, Überforderung, Angst, Einsamkeit, Ablehnung.“

Die Schwäbische Post findet klare Worte, dass nämlich Diäten nichts bewirken sondern ganz im Gegenteil dafür sorgen, dass krankhaftes Übergewicht chronisch wird.

Eingeübt werden [im Rahmen einer VT bzw. psychosomatischen Therapie, Anm. von mir] andere Muster im Umgang mit psychischem Druck oder Stress, alternative Strategien bei Frust oder negativen Gefühlen.

Der aktuelle "Stern" macht fit - nur noch umsetzen!

Der aktuelle "Stern" macht fit - nur noch umsetzen!

Auch im aktuellen “Stern” kann man es nachlesen, dass es darauf ankommt, in sich reinzuhören und das zu tun, was der “Bauch” einem sagt. Natürlich heißt das, es auch wirklich umzusetzen aber nicht nach irgendeinem Schema oder genauem Plan. Der Artikel ist Auftakt einer Serie und empfehlenswert. Mit einigen Klischees wird aufgeräumt: Fettverbrennung erst nach 30 Minuten, nur lange Trainingseinheiten versprechen Erfolg, Impotenz durch Fahrrad fahren etc. Ich fand interessant – und kann es nur bestätigen -, dass die momentane, persönliche Befindlichkeit entscheidend ist. Sie ist der Gradmesser, ob ich Lust auf einen längeren Trip durch den Wald habe (dann mache ich das eben). Fühle ich mich z.B. genervt, dann radel ich halt mal im 200 Watt-Bereich eine 1/2 Stunde – warum nicht. Entscheidend ist nur, dass ich es tue. Fühle mich in meinem Entschluss bestätigt, mein zur Routine gewordenes Training im Rückenwerk zugunsten eines täglichen, individuellen Trainings zu canceln. Klappt bisher einwandfrei.

P.S.: Übrigens, Britney Spears Ex-Mann und mittlerweile wohl auch Ex-Tänzer Kevin Federline kämpft immer noch mit seinen Pfunden, wie man bei “Vipley” nachlesen kann…

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